Arbeitsgruppe MR-Forschung

Die kürzlich gegründete Arbeitsgruppe MR-Forschung befasst sich mit diversen Fragestellungen zum Einsatz quantitativer und qualitativer MR-Techniken zur Verbesserung von Diagnostik und Verlaufsbeurteilung neurologischer und neurochirurgischer Krankheitsbilder.

Schwerpunkte liegen hier auf neurodegenerativen Erkrankungen wie der Multiplen Sklerose und auf Hirntumoren.

Aktuelle Projekte untersuchen, ob spezielle Bildanalyse-Techniken dazu genutzt werden können, quantitative Informationen aus konventionellen MR-Bilder der klinischen Routine zu gewinnen, die die Verlaufsbeurteilung bösartiger Hirntumore erleichtern.

Zusätzlich soll die MR-Elastographie an der UMG etabliert werden. Die MR-Elastographie ist ein innovatives Verfahren, das die objektive Beurteilung der biomechanischen Gewebeeigenschaften ermöglicht und so Informationen zur Gewebestruktur liefert, die im normalen MR-Bild verborgen bleiben.

Weiterhin ist die Arbeitsgruppe an interdisziplinären Projekten mit Kollegen und Kolleginnen der Kliniken für Neurologie und Neurochirurgie beteiligt, die in Zusammenarbeit mit der Biomedizinischen NMR Forschungs GmbH am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie den klinischen Nutzen quantitativer MR-Sequenzen sowie von Blut- und Liquorflussmessungen mittels Echtzeit-MRT untersuchen.

Die Arbeitsgruppe Klinische MR-Forschung hat darüber hinaus internationale Kollaborationen mit Wissenschaftlern der Abteilung für Radiologie des Brigham and Women’s Hospitals und der Harvard Medical School in Boston sowie dem Labor für vaskuläre translationale Forschung (LVTS) in Paris.