Verfahren der Computertomographie

Die Computertomografie ist ein Schnittbildverfahren, welches auf der  unterschiedlichen Absorption von Röntgenstrahlen im Gewebe beruht. Ein schmaler Röntgenstrahlenfächer durchdringt den menschlichen Körper aus unterschiedlichen Richtungen, wobei die Strahlenintensität auf der anderen Seite mittels empfindlicher Detektoren gemessen wird. Die geschwächten Strahlen erhalten somit Informationen über die Gewebe und deren räumliche Verteilung. Die gemessenen elektrischen Impulse werden im Rechner umgewandelt und aus den errechneten Projektionswerten wird sekundenschnell ein strukturiertes Schnittbild höchster Qualität aufgebaut.

Die CT eignet sich besonders gut zur Knochendarstellung und Weichteildarstellung (Schädel und Wirbelsäule). Die Untersuchungszeit beträgt nur wenige Minuten. Mit der CT können wegen der unkomplizierten Lagerung des Patienten auf dem Untersuchungstisch auch künstlich beatmete schwerstkranke Personen untersucht werden, somit sind sofortige Diagnosen beispielsweise bei akutem Schlaganfall möglich.

Die Aussagekraft der Untersuchung wird für viele Fragestellungen durch die Injektion eines Röntgenkontrastmittels gesteigert. Darum ist es erforderlich, dass der Patient vier Stunden vor einer solchen Untersuchung nüchtern bleiben sollte. Die Kontrastmittelgabe erfolgt zu einem festgelegten Untersuchungszeitpunkt über eine Armvene. Die Wahl des Zeitpunktes, Kontrastmittelmenge und Injektionsgeschwindigkeit lässt eine unterschiedliche Betonung verschiedener Körperregionen zu und muss der jeweiligen Fragestellung individuell angepasst werden.